2017

 

AUSGABE #9 — «RADIOHRLOGISCH»

Unter dem Motto «Radiohrlogisch» konnte Radiologisch zum ersten Mal das neue, langfristige Radiostudio im Herzen von Solothurn in Betrieb nehmen. Das Radiostudio befindet sich am Hauptbahnhof Solothurn und wird zu unserem Dauer-Radio-Standort.

 

 

2014

 

AUSGABE #6 —«WE`RE SEXY`N BACK»

Unter dem Motto «Wir sind sexy und zurück» konnte RADIOLOGISCH zum ersten Mal ein Radiostudio im Herzen von Solothurn in Betrieb nehmen. Das Radiostudio befand sich in der Bar «AmQuai» und wurde einen Monat lang zum Zentrum des Geschehens und Treffpunkt für viele Begegnungen. Der neue Studiostandort half uns dabei unser Radio noch zugänglicher zu machen.

Zweifellos war 2014 das abwechslungsreichste, spannendste und vielfältigste RADIOLOGISCH Jahr in der Geschichte! Noch nie hatten wir mehr Hörer und mehr Sendungen! So wurde in dieser Zeit unglaubliche 52 verschiedene Sendungsformate LIVE übertragen.

In der heutigen Zeit — in der Kulturpessimismus, Zynismus und die Flucht in Ironie zu Haltungen erklärt werden, um Unsicherheiten zu kaschieren — ist es wichtig, ein konkretes Gegenbeispiel zu geben. Dies geschieht dann, wenn man das Heft in die Hand nimmt, die Gitarre einsteckt, die Platte auflegt und ins Mikrophon spricht... RADIOLOGISCH gehört zu Solothurn!

2011

 

AUSGABE #3

Das erfolgreiche Konzept aus dem Jahre 2010 wurde 2011 fortgeführt. Die Bildung eines Coaching—Teams für Moderationsschulungen hat sich bewährt und die Qualität der Sendungen konnte erheblich gesteigert werden.

Sämtliche im Jahr 2011 ausgestrahlten Sendungen sind nun auch als Podcast auf unserer Homepage nachhörbar. Per Direkt—Stream oder als Download stehen alle Sendungsformate bereit. Radiologisch ist seit 2011 Mitglied von SOLOPOOL, Verein Kulturveranstalter Solothurn. Radiologisch hatte im Oktober 2011 ingesammt 230 Stunden Sendezeit. Davon waren ¾ Livesendungen in 33 verschiedenen Sendungsformaten. Radiologisch war hörbar via Antenne, Kabelnetz sowie via Internetstream. Das Organisationskomitee hat für die Durchführung ca. 1'480 ehrenamtliche Stunden investiert. Die Finanzierung erfolgte wie 2009 rein durch Stiftungen. Herzlichen Dank!

— Fotos 2011

Presse 2011

2016

 

AUSGABE #8

Am 1. Oktober 2016 schaltete Radiolologisch bereits zum 8. Mal in Folge die Sendeanlage ein. Gefeiert wurde dies mit dem Kick Off-Event in der Kulturfabrik Kofmehl. Dieser Event, mit jungen Musikern aus der Region, ist immer eine tolle Gelegenheit, um in den Sendemonat zu starten und Radiologisch auch physisch und nicht nur über die Schallwellen zu den Leuten zu bringen. Das erste Mal hat Radiologisch die Stadtgrenzen verlassen und sendete aus dem Gelände der ehemaligen Cellulose Attisholz. Das Ganze fand statt im Rahmen des Kunstprojekts von Kettenreaktion Nutzung öffentlicher Raum für Kunst im Attisholz. Da arbeiteten vom Sommer bis zum Oktober Künstler aus aller Welt an verschiedenen Projekten. Und Radiologisch war mittendrin und sendete den ganzen Oktober aus dem Bürogebäude der stillgelegten Fabrik. Durch diese Kooperation mit Kettenreaktion (Verein BTS) entstanden viele positive Begegnungen, wie zum Beispiel Interviews und Gesprächsrunden mit den Künstlern, oder eine Teilnahme an der kurzfristig organisierten Lesung. Zum Abschluss unseres Sendemonats und auch des Kunstprojekts wurde von Radiologisch eine Party in einer authentischen Lagerhalle auf dem Gelände organisiert, welche von Radiologisch-DJ's mit toller Tanzmusik aller Genres beschallt wurde. Doch Radiologisch ist nicht nur im Sendemonat Oktober aktiv, auch durchs Jahr hindurch wurde Einiges auf die Beine gestellt. Im Mai 2016 waren wir Teil der Aktion «PlatzDa?! Öffentlicher Raum für alle». Da kommentierten wir Strassen-Fussballspiele oder führten musikalisch durch den Flohmarkt. Die Zusammenarbeit mit Organisationen und Vereinen, welche solche Aktionen durchführen, ist uns sehr wichtig und wir werden die Zusammenarbeit auch im Jahr 2017 weiterführen. Radiologisch ist ein Ausbildungsradio. Deshalb wurden auch in dieser Saison wieder Schulungen in Technik und Moderation durchgeführt. Bei Bedarf wurden die Moderatoren vor, während und auch nach ihren Sendungen gecoacht. Unter den Moderatoren herrschte ausserdem ein reger Austausch. Da wurde gelobt, aber auch kritisiert, was die Sendungen immer weiter verbessert. Wir gehen auch in Schulklassen, um den Schülern das Medium Radio näher zu bringen. Aber auch der Verein dahinter ist lebendig. Es wurden neue Strukturen geschaffen, neue Mitglieder konnten gewonnen werden, und der Vorstand wurde neu zusammengestellt. So können wir gestärkt ins 9. Jahr starten. Aber auch der Traum eines dauerhaften Studiostandorts, welches das ganze Jahr genutzt werden kann, ist ein Thema. Da laufen momentan die Abklärungen über geeignete Lokalitäten sowie der Finanzierung. Vielleicht geht dieser Traum ja bald in Erfüllung.

2013

 

AUSGABE #5 — «WIR SCHREIBEN GESCHICHTE»

2013 wurden die meisten Sendungen überhaupt registriert und durchgeführt seit Bestehen des Vereins Radiologisch. Zum ersten Mal haben wir zusammen mit NeuchVox, einem Neuenburger Radio eine Sendung durchgehend Bilingue moderiert.

Für mehr Mobilität und Sichtbarkeit bei Livesendung sorgte dieses Jahr zudem unser neu angeschafftes portables Studio, welches uns ermöglicht praktisch von jedem Ort aus kurzfristig Sendungen live zu übertragen. Und! Was unsere Hörer besonders schätzen — man kann nun direkt im Anschluss an eine Sendung den Podcast davon auf unserer Internetseite downloaden. Im Archiv auf unserer Webseite findet man im übrigen nun alle Sendungen der vergangenen Jahre frei Haus.

2010

 

AUSGABE #2

Im Oktober 2010 ging Radiologisch zum zweiten Mal auf Sendung. Durch verbesserte Strukturen im Verein ist es gelungen, dank dem Motto «jede und jeder kann mitmachen» ein musikalisch und kulturell vielfältiges Programm für junge, aber auch erwachsene BewohnerInnen im Raum Solothurn zu schaffen.

Programmschwerpunkte bildeten die Präsentation von Projekten verschiedener Jugendinstitutionen und Jugendgruppen einerseits sowie Portraits von Musik– und Kunstschaffenden aus der Region andererseits. Ungefähr die Hälfte des Musikprogramms bestand aus Songs von Solothurner und Schweizer Newcomer–Bands. 

Wer an einer eigenen Sendung interessiert war, konnte sich über die Homepage von Radiologisch informieren und seine/ihre Sendungsidee einreichen. Nach einem Einführungskurs in Sendungsgestaltung, Moderationsqualität und Technik konnten auch Leute ohne Radioerfahrung Sendungen produzieren.

Dank einer Erweiterung des Organisationsteams konnten 2010 wichtige Aufgaben wie Design und Betreuung der Homepage oder die Umsetzung der verschiedenen Anlässe endlich professionell erfüllt werden. 

Fotos 2010

2015

 

AUSGABE #7 —«MISCHT DIE MUSIK-WELT AUF»

Im Oktober 2015 schaltete Radiologisch zum siebten Mal die Antenne an und ging für 30 Tage auf Sendung. Neben dem Rückblick auf ein spannendes Jahr, ist dies auch ein guter Moment um sich als Verein zu fragen, was sich alles geändert hat und auf welche Entwicklungen im Umfeld Radiologisch achten
muss. Als erstes steht die erfreuliche Tatsache, dass 2015 so viele Radioformate wie noch nie auf Sendung gingen. Der Start mit dem Kick–Off in der Raumbar der Kulturfabrik Kofmehl war ein grosser Erfolg und konnte Radiologisch neuen Interessenten näher bringen. Auch das Konzept, lokalen Bands an der Kick–Off-Veranstaltung eine Bühne zu bieten, war auch 2015 wiederum ein grosser Erfolg. 2015 zeigte aber auch, dass sich Radiologisch weiterentwickeln muss, um den Sendungsmacher und Sendungsmacherinnen
die Plattform zu bieten, welche sie verdienen. Dies ist nur möglich durch strukturelle Anpassungen und Änderungen in der Organisation, um Radiologisch richtig zu positionieren. Als Fazit von 2015 sind Änderungen in der Sendegestaltung und –planung vorgesehen. So sollen die Sendungen thematisch näher liegen und besser aufeinander abgestimmt werden. Dazu werden neu mehrere Sendungsmacher jeweils ein Team bilden, welches diese dann gemeinsam plant und organisiert.

Radiologisch bleibt weiterhin in Bewegung — und dies ist auch wichtig. Radio ist und bleibt ein spannendes Medium um kreativen Menschen eine Plattform zu geben. Solothurn kann sich durchaus glücklich schätzen, eine solche Vielfalt an Impulsen und Kreativität zu beheimaten. Niemand hätte diese Entwicklung vor 7 Jahren vorausgesehen.

2012

 

AUSGABE #4

Radiologisch war 2012 zum vierten Mal den ganzen Oktober Live auf Sendung. Wie jedes Jahr wurden neue SendungsmacherInnen gesucht und rekrutiert. Mit einem weiteren erfolgreichen Startevent in der Kulturfabrik Kofmehl begingen wir den Monat.

Wiederum wurde ein Radio—Workshop mit zwei Schulklassen des Oberstufenzentrums Kleindietwil BE durchgeführt. Die Jugendlichen zwischen 6—10 Jahren konnten dabei Radioluft schnuppern und in Station— Idents ihr Können und ihre Kreativität unter Beweis stellen. Bei der Jugend stösst das jeweils auf positiven Anklang. Das erfolgreiche Konzept soll 2013 weitergeführt werden.

Radiologisch wird zum festen Bestandteil der Solothurner Kulturszene.

2009

 

AUSGABE #3 — «Radio von Jugendlichen für Jugendliche»

Radiologisch wurde 2009 als Verein in Solothurn gegründet. Schon lange hatten die Gründer den Eindruck, die anderen Radiostationen seien viel zu wenig engagiert, was die Förderung der regionalen Kultur und Jugend betrifft. Sie sahen viel Potenzial in diesem Bereich und entschieden sich, selber eine Radiostation aufzubauen mit dem Ziel, Akteure aus dem Kultur- und Jugendbereich zu fördern und sich dadurch von den bereits bestehenden Radiostationen abzuheben.

Im Jahr 2009 ging Radiologisch erstmals auf Sendung – mit dem Motto «Radio von Jugendlichen für Jugendliche». Damals kamen mehr als 50 Radiomacherinnen und Radiomacher sowie drei Schulklassen zusammen, die mehr als 30 verschiedene Sendungsformate gestalteten. Daraus entstand ein bunter Mix aus Produktionen von Moderatorinnen und Moderatoren des Radiologisch—Teams und solchen von beteiligten Jugendlichen. Das Projekt wurde ausschliesslich mit Hilfe von Stiftungen finanziert.

Durch das Engagement für die Jugend gewann Radiologisch im gleichen Jahr den Jugendförderpreis des Kantons Solothurn.